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Bereits zum zweiten Mal machte sich am 12.09.2018 eine Gruppe von Pilgern aus Hemer nach Medjugorje auf. Die 40 Teilnehmer große Gruppe begleitete unser Vikar Zaldy Antonio Abong.
Ort Medjugorje ist ein kleiner Ort in Bosnien Herzegowina. Seit Juni 1981 soll nach Angaben von sechs Sehern ihnen die Muttergottes erscheinen. Vielen der Mitreisenden ist der Gnadenort bereits bekannt, für manche der Teilnehmer war es die erste Reise nach Medjugorje. Jede Pilgerfahrt dorthin ist in den Augen der Pilger ein einmaliges Ereignis, zu dem sich jeder von unserer Mutter Maria persönlich eingeladen wissen darf!

 

Tag1

Nach einem zwei stündigen Flug landeten wir in Mostar. Eine etwa 40-minütige Busreise lag noch vor uns. In Medjugorje begrüßte uns strahlender Sonnenschein.



 

Als wir an der Kirche, die dem hl. Jakobus geweiht ist, vorbei fuhren, begrüßten wir die Gospa (so wird die Muttergottes hier in der Landessprache genannt) mit einem Lied.

Maria
Mahlzeit Nachdem wir unsere Zimmer bei unseren lieben  Gastgebern Stana und Milenko bezogen haben und uns bei einer reichen Mahlzeit stärkten, durften wir bereits am ersten Abend am täglichen Abendprogramm der Pfarrei teilnehmen. Unter freiem Himmel wurde der Rosenkranz gebetet, jeder Pilger betete in seiner Muttersprache. Um 18.00 Uhr begann die hl. Messe, welche simultan übersetzt wird, sodass jeder mit Kopfhörern und einem kleinen Radio den Worten der Messe in seiner Muttersprache folgen kann. Anschließend folgte das Heilungsgebet.

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Tag2 Am zweiten Tag unserer Wallfahrt wurden wir zu einem Vortrag eingeladen.
Marina, eine als Übersetzerin arbeitende Einwohnerin Medjugorjes, erzählte uns kurzweilig und ...
... abwechslungsreich von der Geschichte des Ortes, von den Anfängen der Erscheinungen bis zum heutigen Tag. Marina ist in der Nähe von Medjugorje aufgewachsen und somit mit den Geschehnissen dieses Ortes von Anfang an gut vertraut.
Am Abend durften wir wieder am Gebetsprogramm teilnehmen.
Skulptur

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Tag3 Am Freitag, dem dritten Tag unserer Pilgerreise, gingen wir auf den Kreuzberg Krizevac.
Wanderung Kreuz
Auf diesem Berg (520 m ü. NN) errichtete die Pfarrei im Jahre 1933 ein Kreuz aus Zement von 8,5 m Höhe. Auf dem Kreuz ist folgendes zu lesen: „An Jesus Christus, Erlöser der Menschheit als Zeichen unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung und zur Erinnerung an die Passion Jesu vor 1900 Jahren“. In dem Punkt, an dem sich die Balken kreuzen, wurde eine Reliquie des Kreuzes Christi eingebracht.
Im Gebet und die Kreuzwegstationen betrachtend bestiegen wir den steilen und steinigen Berg. Oben angekommen wurden wir mit einem Einzelsegen unseres Priesters beschenkt und wir spürten die große Kraft, die von diesem Segen strömte.

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Tag4 Am Samstag durfte unser Vikar als Hauptzelebrant die deutschsprachige hl. Messe zelebrieren. Unsere Ingrid Schulte übernahm den Lektorendienst. Wir feierten an dem Tag das Fest der Schmerzen Mariens.
Messe Jesus

Nach der hl. Messe besuchten wir in Begleitung der Übersetzerin Marina eine Kirche des kleinen Dorfes Surmanci, in der Nähe von Medjugorje. In dieser  Kirche befindet sich eine wundersame Ikone des barmherzigen Jesu.

 

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Tag5 Am fünften Tag unserer Wallfahrt, am Sonntag, feierten wir um 10 Uhr die deutschsprachige hl. Messe.
Es war für uns immer ein tiefes Erlebnis und mit Dankbarkeit verbunden, die vielen Priester am Altar sehen zu dürfen (oft waren es bis zu 20 deutschsprachige Priester). Wir Gläubige, mit großem Frieden und Freude erfüllt sowie gestärkt durch das Wort Gottes, verbrachten den Sonntag nach eigenen Interessen oder in Kleingruppen. Es war der Tag der Ruhe, des Austauschs und der Zeit für die persönliche Reflexion.
Abends wurde wieder das tägliche Gebetsprogramm der Pfarrei angeboten.

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Tag6 Am Montag, nach dem Morgenlob, womit wir jeden Tag begannen, ...
... gingen wir auf den zweiten Berg Medjugorjes, den Erscheinungsberg, Podbrdo genannt. Morgenlob
Rast Auf diesem Berg sahen sechs Kinder am 24.06.1981 die Muttergottes. Seit diesem Tag erscheint die Gospa den mittlerweile erwachsenen Sehern. Sie gibt ihnen Botschaften für sie und die Welt. Drei von den Sehern haben bis heute täglich Erscheinungen.

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Tag7 Am Dienstag, unserem letzten Tag in Medjugorje, wurden wir zu der Gemeinschaft der Schwestern der Seligpreisungen eingeladen.
Nach einem interessanten Vortrag von Schwester Edith, wurden wir zur Marienweihe eingeladen, d. h. zur Weihe an die Heiligste Dreifaltigkeit durch Maria.
Für manche Pilger war die Weihe eine Erneuerung, andere haben die Entscheidung zur Weihe zum ersten Mal getroffen. Für alle war es aber ein tiefer, persönlicher Augenblick der Besinnung, Freude und Dankbarkeit.
Beim Abendprogramm der Kirche spürten wir, dass sich langsam die Zeit des Abschieds nähert.
Gestärkt durch das Wirken des hl. Geistes und der mütterlichen Führung Mariens sind wir als Zeugen der frohen Botschaft unseres Herrn, aber auch der Friedensbotschaft von Medjugorje, zurückgekehrt.
Abong

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Gruppe
 
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