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Dienstag, 20.09.2016
Am Morgen verabschiedet uns Vater Matthias vom Pilgerhaus Tabgha und wünscht uns eine gute Reise nach Jerusalem.

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Wir fahren durchs Jordantal in die Wüste von Palästina.
 
   

 

An der Taufstelle von Jesus können wir beobachten, wie gläubige Christen aus den verschiedensten Teilen der Welt ihr Taufversprechen durch dreimaliges Untertauchen im Jordan erneuern.
   

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Von dort geht es weiter zu den Ausgrabungsstätten von Qumran am Toten Meer. Sie liegen am Fuße eines gewaltigen und imposanten Gebirgsmassivs. Dort sehen wir die berühmte Höhle 4 in der durch Zufall ein Hirtenjunge auf der Suche nach seiner Ziege die Tonkrüge mit den wertvollen Schriftrollen fand.

Qumran Höhle 4

Qumran Tontöpfe

Blick auf Qumran und das Tote Meer

 

Nach der Mittagspause fahren wir zum Toten Meer. Das obligatorische Foto mit Zeitung in der Hand ist Pflicht. Nach einem 20 minütigen entspannenden Bad ...

   
... und dem Einreiben mit Schlamm des Toten Meeres fühlt sich unsere Haut an wie Seide.

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Unsere Fahrt mit dem Bus führt uns von 420 Metern unter dem Meeresspiegel auf eine Höhe von 825 Metern in die Altstadt von Jerusalem. Dort beziehen wir unser neues Quartier im Paulus Pilgerhaus

Das Paulus Pilgerhaus

Am Abend besuchen wir den Laden einer Familie palästinensischer Christen, die Schnitzereien aus Olivenholz, Schmuck aus Elatstein und andere Andenken im Angebot haben.
Im November wird der Inhaber des Ladens nach Deutschland kommen und auch bei uns Schnitzereien verkaufen.
Das Paulus Pilgerhaus liegt am Rande der Jerusalemer Altstadt mit einem wunderbaren Blick auf die heilige Stadt mit dem Felsendom und der Grabeskirche.
Wir genießen den Abend mit einem Glas Wein auf der Dachterrasse.

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Mittwoch, 21.09.2016
Unser Bus bringt uns um 8 Uhr vom Paulus Pilgerhaus zum Ölberg hinauf. Von dort geht es für den Rest des Tages zu Fuß weiter. Vom jüdischen Friedhof werfen wir einen ersten Blick auf die Stadt, die im Morgenglanz vor uns liegt. Bei der Feier des Gottesdienstes in der Kapelle "Dominus Flevit" genießen wir - wie zu Zeiten Jesu - einen Blick auf die Stadt. Durch die Lieder und Texte des Gottesdienstes werden wir eindrucksvoll auf die heilige Stadt eingestimmt.

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Blick durch ein Fenster der Kapelle "Dominus Flevit"

   
Von dort geht es weiter hinab zum Kidrontal mit einem Halt im Garten Gethsemane. Während es Jesus aus dem Getümmel der Stadt hierher zog um die Einsamkeit zu suchen, ist dies heute ein Ort voller Menschen bar jeder Ruhe. In der Basilica Agoniae Domini (Todesangst-Basilika), die in düsteren Farben gehalten ist, werden wir an die Angst und Furcht Jesu vor dem vor ihm liegenden Weg erinnert.

Garten Gethsemane

Olivenbaum im Garten Gethsemane

 
Mk 14,32-42 Jesus in Gethsemane
Und sie kamen zu einem Garten mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzt euch hierher, bis ich gebetet habe. Und er nahm mit sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet! Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge, und sprach: Abba, mein Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch nicht, was ich will, sondern was du willst! Und er kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht, eine Stunde zu wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Und er ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte und kam zurück und fand sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren voller Schlaf, und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. Und er kam zum dritten Mal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, der Menschensohn wird überantwortet in die Hände der Sünder. Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe. www.uibk.ac.at

 

Am Fuße des Ölbergs im Garten Gethsemane steht die Kirche der Nationen, ein römisch-katholischer Sakralbau, den wir besichtigen.

Mosaike

Mosaike

Mosaike

Mosaike

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Auf der anderen Seite des Tales geht es hinauf zur alten Stadtmauer, wo wir durch das Löwentor die Altstadt von Jerusalem betreten. Im Garten der heilenden Quellen von Bethesta hören wir zur Einstimmung auf die kommenden Stunden die Leidensgeschichte nach Markus und besichtigen die alte Kreuzfahrerkirche Santa Anna die zu Ehren der Mutter Mariens gebaut wurde.

Löwentor

Pfarrer Assauer erzählt die Leidensgeschichte Jesu

   
Mk 14,44-50 Jesu Gefangennahme
Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten geschickt worden. Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, führt ihn ab und lasst ihn nicht entkommen. Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte: Rabbi! Und er küsste ihn. Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest. Einer von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet; aber (das ist geschehen), damit die Schrift in Erfüllung geht. Da verließen ihn alle und flohen. www.uibk.ac.at

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Unsere Gruppe...

... singt in der Kirche St. Anna

Um den Gesang unserer Pilgergruppe zu hören klicken Sie bitte auf den jeweiligen Titel.
Schweige und Höre Dona nobis pacem

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Nun geht es die Via Dolorosa mit den Kreuzwegstationen entlang hinauf zur Grabeskirche. Der Weg führt uns durch den arabischen Basar, der uns mit seinen vielfältigen Waren und Gerüchen empfängt. Die Grabeskirche mit der Kreuzigungsstelle, von der man den Felsen zwischen all der prunkvollen Ausgestaltung kaum erahnen kann, lässt uns mit gemischten Gefühlen zurück. Außerdem sehen wir hier die Salbsteine, an der Jesus vor der Grablegung gesalbt wurde. Die Grabstelle an sich wollen wir an einem anderen Tag in den Abendstunden besuchen, da der Besucherstrom tagsüber ein Verweilen nicht zulässt.

Salbstein

 
Mk 15,21-32 Die Kreuzigung
Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und des Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe. Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gewürzt war; er aber nahm ihn nicht. Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel. Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und eine Aufschrift (auf einer Tafel) gab seine Schuld an: Der König der Juden. Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: „Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Hilf dir doch selbst und steig herab vom Kreuz!“ Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verhöhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.
 
   
Mk 15,43-47 Jesu Grablegung Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde, ging Josef von Arimathäa, ein vornehmer Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten. Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei. Als der Hauptmann ihm das bestätigte, überließ er Josef den Leichnam. Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes. Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Josefs, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde. www.uibk.ac.at

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Wir gehen durch das Zion-Tor, indem die Einschusslöcher zweier Kriege zu erkennen sind und kommen zum Abendmahlssaal. An diesem Ort soll Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern gefeiert haben. Das Gebäude ist allerdings wesentlich jünger. Im Keller des Bauwerks besuchen wir das Grab des Königs David - ein drei Meter langer Sarkophag, den wir, da es sich um ein jüdisches Heiligtum handelt, getrennt nach Frauen und Männern ansehen.

Zion-Tor

Grab des Königs David

Die letzte Station des Tages ist die Dormitio Abtei, in der der Entschlafung Mariens gedacht wird.

   

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Zum Ende eines anstrengenden Besichtigungstages bummeln wir in Kleingruppen durch die Altstadt, gehen shoppen oder trinken Kaffee und essen Kuchen im  Garten des österreichischen Hospizes. 
   

Harfenspieler

Hier gibt es tatsächlich Apfelstrudel mit Schlagobers

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Donnerstag, 22.09.2016
Nach dem Frühstück betreten wir durch das Damaskus-Tor den arabischen Basar und gehen durch die engen Gassen zum Tempelplatz. Auf diesem befindet sich die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom, der mit seiner goldenen Kuppel schon von Weitem zu sehen ist.

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Damaskus-Tor

durch das Damaskus-Tor zum Basar

Gewürzstand auf dem Basar

Unsere Pilgergruppe auf dem Tempelplatz - im Hintergrund der Felsendom

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Anschließend gehen wir zur Westmauer, an der gläubige Juden nach Männern und Frauen getrennt inbrünstig beten. Wir können beobachten, wie mehrere Jungen in der Woche nach ihrem 13. Geburtstag ihre Bar-Mizwa feiern. Ein fröhliches Fest, an dem der Junge seinen Wochenabschnitt aus der Thora vorliest.

Klagemauer

Junge auf dem Weg zu seiner Bar Mizwa

Feier einer Bar Mizwa

Tora-Rolle

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Anschließend  besuchen wir die Ausgrabungsstätten im herodianischen Viertel. Nach dem Sechstagekrieg im Jahre 1967 wurden hier umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt. Man fand unter den Trümmern prächtig ausstaffierte Pharisäer-Häuser aus der Zeit von Jesus, deren Böden mit typisch römischen Mosaiken  belegt waren. So hat es 2000 Jahren gedauert, bis sich herausstellte, dass die Hohepriester die römische Kunst sehr schätzten, die sie dem gemeinen Volk verboten hatten.

Ausgrabungsstätten

römisches Mosaik

römisches Mosaik

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Nach einer ausgiebigen Mittagspause im Kibbuz Ramat Rachel fahren wir weiter zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Der Name leitet sich aus Jesaja 56,5 her.
 
Jesaja 56,5
"Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals getilgt wird.“
 
Wir gehen über die Allee der Gerechten. Diese besteht aus Bäumen, die durch Menschen gepflanzt wurden, die im Zweiten Weltkrieg Juden vor der Vernichtung gerettet haben.

Wagon aus Auschwitz

Allee der Gerechten - Baum des Oskar Schindler

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Besonders bedrückend ist die  Gedenkstätte für die verlorenen Kinder. Im Innern brennen vier Kerzen, die durch Spiegel reflektiert wie Sterne am Himmel für jedes gestorbene Kind leuchten.
   

Halle der Erinnerung

 
In  der Halle der Erinnerung, auf deren Boden die Namen aller Konzentrationslager stehen, werden regelmäßig Kränze von Staatsoberhäuptern niedergelegt.

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Das  Tal der untergegangenen Gemeinden ist ein Labyrinth aus großen Felsquadern mit den Namen der Orte, in denen Synagogen in der Reichsprogromnacht niedergebrannt wurden. Unsere Reiseleiterin Gabi berichtet von ihren Erfahrungen, die sie als nicht jüdische Deutsche im Land gemacht hat. Besonders mutmachend sind Erzählungen von Menschen, die dem deutschen Volk keine Kollektivschuld geben und uns Deutschen Vergebung schenken.

Gedenksteine im Tal der untergegangenen Gemeinden

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Auf der Rückfahrt halten wir an der Knesset und machen ein letztes Gruppenfoto an der Menora, die dem Staat von den Briten geschenkt wurde. 

Knesset

Menora - Geschenk der britischen Regierung

unsere Gruppe vor der Menora

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Abendveranstaltung im Paulushaus mit Dr. Röwekamp

 
Am Abend haben wir ein Gespräch mit Dr. Georg Röwekamp, dem Leiter des Deutschen Vereins vom Heiligen Land.

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Freitag, 23.09.2016
Heute morgen führt uns unser Weg in die Geburtsstadt Jesu. Da Bethlehem im palästinensischen Autonomie-Gebiet liegt, darf uns unsere israelische Reiseleiterin hier nicht begleiten. Darum treffen wir ...

... Kamal, einen palästinensischen Christen, der uns heute durch das Programm führt.

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Wir feiern einen Gottesdienst in der Hieronymus Kapelle im katholischen Teil der Geburtskirche, singen Weihnachtslieder und hören das Evangelium von der Geburt Jesu. Bei "Oh du Fröhliche" kommen trotz 30 Grad im Schatten und Mitte September Weihnachtsgefühle auf. Die Geburtsgrotte ist im Vergleich zur Kreuzigungs -und Grabkapelle relativ schlicht gestaltet. Die Stelle, an der Jesus geboren sein soll, ziert ein 14-zackiger, silberner Stern der das Haus Davids symbolisiert.
   

14-zackiger, silberner Stern

Zur Feier des Tages gibt es eine Tüte Spekulatius für alle.

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In der Kapelle der "Heiligen Engel" lassen wir das Lied "Engel auf den Feldern singen" erklingen.

Engelskapelle

Malerei in der Engelskapelle

Malereien in der Engelskapelle

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Diesen Tag in der Geburtsstadt Jesu runden wir durch eine gut einstündige Wanderung im Battir-Tal ab. Wir wandern zwischen Felsenhöhlen im  schönsten Sonnenschein durch Oliven-Haine und essen Feigen direkt vom Baum. Anschließend geht es weiter zu den Hirtenfeldern. Hier verkündeten die  Engel den Hirten den Frieden auf Erden. Kamal erzählt uns wie wertvoll es ist, dass Menschen aus aller Welt an dieser Stelle Palästinenser kennen lernen, die sich ein friedliches Miteinander in diesem Land wünschen.

Wanderung durch das Battir Tal

Wanderung durch das Battir Tal

Wanderung durch das Battir Tal

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Am Ende der Wanderung nehmen wir ein spätes Mittagessen im Abu-Hassan-Guesthouse in Battir ein, welches in der Nähe der biblischen Terrassen liegt. Diese sind seit 2015 Weltkulturerbe.

Mittagessen in Battir

Biblische Terrassen - sie gehören zum Weltkulturerbe

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Aus diesem Grund dürfen die Israelis die Mauer an dieser Stelle nicht weiter bauen. Entlang dieser Mauer zwischen Israel und palästinensischen Autonomiegebieten, die durch ihre Malereien an die East-Side-Gallery in Berlin erinnert, fahren wir zum ...
 

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... Caritas-Baby-Hospital. Dieses 1952 gegründete Krankenhaus, dass sich um die kostenlose bzw. -günstige Versorgung von Kindern in den autonomen Gebieten kümmert, wird fast ausschließlich von Spenden finanziert.

Das Caritas-Baby-Hospital

Bashir berichtet über das Baby-Hospital

Überreichung der Spenden

 
Pfarrer Martin Assauer freut sich, die Spenden, die anlässlich seines Silbernen Priesterjubiläums zusammengekommen sind, persönlich überreichen zu können.
 
Unseren letzten Abend in Israel lassen wir auf der Dachterrasse des Paulus-Hauses ausklingen. 

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Samtag, 24.09.2016
Eine wunderbare Reise mit vielen unvergesslichen Erlebnissen neigt sich dem Ende zu. Nach dem Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit bevor wir um 10 Uhr unsere Herberge verlassen. Einige schlendern ein letztes Mal durch den arabischen Basar oder besuchen nochmal die Gabeskirche, die morgens noch ein Platz der Ruhe ist. Wieder andere gehen zum sogenannten Gartengrab, welches ganz in der Nähe unserers Hotels liegt. Dieser Garten ist einem Garten zu Jesu Zeiten nachempfunden und zeigt eine Grabstelle, die in ihrer Schlichtheit dem wirklichen Grab Jesu nahe zu kommen scheint.

 

Bilder des Paulus Pilgerhauses

Frühstück im Paulus Pilgerhaus

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Gartengrab

Gartengrab außen

Gartengrab innen

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Auf der Rückfahrt machen wir Halt in Abu Gosch. Eine Kreuzfahrerkiche, die jetzt  französische Benediktiner Mönche und Nonnen beherbergt. Zum Abschluss unserer Reise hören wir die Emmaus-Geschichte. Möge Jesus wie bei den Jüngern mit auf unseren Wegen sein.

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Lk 24,13-35 Die Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazareth. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

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Im Garten der Kirche zu Abu Gosh (Emmaus)

Mosaike in der Kirche zu Abu Gosh

Quelle in der Kirche zu Abu Gosh

Wir singen an der Quelle in der Kirche zu Abu Gosh

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Am Flughafen verabschieden wir uns von unserer Reiseleiterin Gabi. Wir danken ihr, dass sie uns das Land, in dem sie seit fast 40 Jahren zu Hause ist, auf wunderbare Weise nahe gebracht hat. Gerne nehmen wir ihren Wunsch mit, zu Hause von unseren guten Erfahrungen zu berichten. Wir haben uns jederzeit sicher gefühlt und möchten gerne wieder kommen. Nun heißt es "Jala", auf in die Heimat oder wie man hier sagt: "Nächstes Jahr in Jerusalem".

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Reiseerinnerung für zu Hause
 
Unsere Reiseleiterin Gabi erzählte uns jeden Tag im Bus eine Geschichte. Eine davon möchten wir hier als Erinnerung an diese unvergessliche Reise aufschreiben. Außerdem bedanken wir uns bei allen, die diese Reise für uns zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht haben.
 

Was siehst du?

Der heilige Jakob war mit einem Schüler unterwegs in den Bergen. Als es dämmerte, errichteten sie ein Zelt und fielen müde in den Schlaf. Vor dem Morgengrauen wachte Jakob auf und weckte seinen Schüler. "Öffne deine Augen!, sagte er, "und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?" "Ich sehe die Sterne, Vater", antwortete der Schüler schlaftrunken. "Unendlich viele Sterne." "Und was sagt dir das?", fragte Jakob. Der Schüler dachte einen Augenblick nach. "Dass Gott, der Herr, das große Weltall mit all seinen Sternen geschaffen hat. Ich schaue hinauf in den Himmel und fühle mich dankbar und demütig angesichts dieser unendlichen Weiten. Wie klein ist doch der Mensch und wie wunderbar sind die Werke Gottes." "Ach, Junge", stöhnte Jakob. "Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestolen hat!"

Reisetagebuch von Kerstin Böckelmann und Ulrike Traut für den Pastoralverbund Hemer, September 2016

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Wir hoffen, dass Ihnen unser Reisetagebuch Israel gefallen hat und würden uns freuen, wenn Sie auch im nächsten Jahr wieder vorbei schauen. Dann geht die Reise in die ewige Stadt Rom.
     
Für 2017 ist eine weitere Pilgerreise in die ewige Stadt Rom geplant. Wir besuchen dort u.a.die Katakomben, das Kloster Tre Fontane, das Kolosseum, das Forum Romanum, das Kapitol, die Kirche St. Clemente, das Pantheon, den Trevi-Brunnen, die Spanischen Treppe, den Petersplatz, den Vatikan, die Sixtinische Kapelle, die Peterskirche, St. Maria Maggiore, St. Pietro in Vincoli, die berühmte Moses-Statue von die Michelangelo und vieles mehr
ggf. findet eine Audienz bei Papst Franziskus statt (Angaben ohne Gewähr)
Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort im Pfarrbüro möglich.

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Im Jahr 2015 waren wir auf den "Spuren des Paulus" in Griechenland unterwegs. Mit einem Klick auf des Bild links gelangen Sie in das Reisetagebuch der Griechenlandreise. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen der schönen Fotos!

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Unser Reisetagebuch wurde auf die Website "Biblische Reisen" verlinkt. Koffer_Israel

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