Home Pfarrbüro von A bis Z Beratung und Hilfe Impressum erzbistumPaderborn
Griechenlandreise 2015 Banner
 

 

Am 06. Oktober 2015 startete die erste Pilgerreise mit Pfarrer Assauer. An dieser Stelle können Sie die Reiseberichte lesen und Fotos anschauen.

Unter dem Motto: "Auf Paulus Spuren" geht die Reise in diesem Jahr nach Griechenland. Unter anderem werden folgende Städte und Orte besucht: Philippi, Thessaloniki, die Meteora-Klöster, Korinth und Athen.

Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Dienstag, 06.10.2015 Apg 16,11
Gute gelaunt und voller Erwartung startet unsere 29-köpfige Reisegruppe am 06.10.15 um 8.45 Uhr von St. Peter und Paul.
Mit dem Bus fahren wir zuerst einmal Richtung Flughafen Düsseldorf. Um 12.45 Uhr startet unser Flieger zum Pelopones. Nach einem ca. zweieinhalbstündigen Flug landen wir gesund und munter auf dem Flughafen Thessaloniki. Mit dem Bus, sicher gesteuert durch unseren Busfahrer Costas, geht es weiter nach Kavala, dem Neapolis der Apostelgeschichte. Dort treffen wir unsere Reiseleiterin Kremasia und beziehen wir unser Hotel für eine Nacht.
Nach der anstrengenden Reise lassen wir den Tag mit einem leckeren 4-Gänge-Menü auf der Dachterrasse unseres Hotels, mit Blick auf den Hafen und die Altstadt von Kavala, ausklingen. 

Zum Seitenanfang

Tag1 Hafen von Kavala

 

Apg 16,11 >> Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. <<

Zum Seitenanfang

Impessionen aus Kavala  
Tag2_Impessionen_aus_Kavala_1 Tag2_Impessionen_aus_Kavala_2

Zum Seitenanfang

Tag2 Mittwoch, 07.10.2015 Apg 16,12-40; 17,1-9
Nach einer erfrischenden Nacht in unserem Hotel treffen wir uns zu einem gemeinsamen Stadtrundgang durch Kavala. Dann besuchen wir die Taufstelle der Lydia und feiern dort einen Gottesdienst. Danach reisten wir weiter nach Philippi, der ersten Gemeinde des Paulus auf europäischem Boden. Wir besichtigen die Ausgrabungsstätten mit der römische Agora, dem Theater, den Basiliken und die Via Egnatia. Danach fahren wir weiter nach Amphipolis. Nach einem Halt am Löwendenkmal an der Strymonbrücke geht´s weiter nach Thessaloniki, einer Wirkstätte des Völkerapostels.

Apg 16,12-40 >> Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.
Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen. Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde. Als aber ihre Herren sahen, dass damit ihre Hoffnung auf Gewinn ausgefahren war, ergriffen sie Paulus und Silas, schleppten sie auf den Markt vor die Oberen und führten sie den Stadtrichtern vor und sprachen: Diese Menschen bringen unsre Stadt in Aufruhr; sie sind Juden und verkünden Ordnungen, die wir weder annehmen noch einhalten dürfen, weil wir Römer sind. Und das Volk wandte sich gegen sie; und die Stadtrichter ließen ihnen die Kleider herunterreißen und befahlen, sie mit Stöcken zu schlagen. Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block. Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab. Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war. Als es aber Tag geworden war, sandten die Stadtrichter die Amtsdiener und ließen sagen: Lass diese Männer frei!
Und der Aufseher überbrachte Paulus diese Botschaft: Die Stadtrichter haben hergesandt, dass ihr frei sein sollt. Nun kommt heraus und geht hin in Frieden! Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns ohne Recht und Urteil öffentlich geschlagen, die wir doch römische Bürger sind, und in das Gefängnis geworfen, und sollten uns nun heimlich fortschicken? Nein! Sie sollen selbst kommen und uns hinausführen! Die Amtsdiener berichteten diese Worte den Stadtrichtern. Da fürchteten sie sich, als sie hörten, dass sie römische Bürger seien, und kamen und redeten ihnen zu, führten sie heraus und baten sie, die Stadt zu verlassen. Da gingen sie aus dem Gefängnis und gingen zu der Lydia. Und als sie die Brüder gesehen und sie getröstet hatten, zogen sie fort. <<

Apg 17,1-9 >> Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich; da war eine Synagoge der Juden. Wie nun Paulus gewohnt war, ging er zu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten von der Schrift, tat sie ihnen auf und legte ihnen dar, dass Christus leiden musste und von den Toten auferstehen und dass dieser Jesus, den ich – so sprach er – euch verkündige, der Christus ist. Einige von ihnen ließen sich überzeugen und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge von gottesfürchtigen Griechen, dazu nicht wenige von den angesehensten Frauen. Aber die Juden ereiferten sich und holten sich einige üble Männer aus dem Pöbel, rotteten sich zusammen und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und zogen vor das Haus Jasons und suchten sie, um sie vor das Volk zu führen. Sie fanden sie aber nicht. Da schleiften sie Jason und einige Brüder vor die Oberen der Stadt und schrien: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind jetzt auch hierher gekommen; die beherbergt Jason. Und diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote und sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus. So brachten sie das Volk auf und die Oberen der Stadt, die das hörten. Und erst nachdem ihnen von Jason und den andern Bürgschaft geleistet war, ließen sie sie frei. <<

Zum Seitenanfang

Gottesdienst an der Taufstelle der Lydia
Tag2_Gottesdienst_Taufstelle_der_Lydia2.jpg Tag2_Gottesdienst_Taufstelle_der_Lydia
 
Philippi. Das Theater in Philippi und ein Mosaik aus einer der ältesten Kirchen in Griechenland.
Tag2_Philippi_Theater.jpg Tag2_Philippi_Mosaik.jpg

Zum Seitenanfang

Tag3

Donnerstag, 08.10.2015
Heute besichtigen wir das antike Tessalonich mit den byzantinischen Kirchen. Wir spazieren bei leichtem Regen von der Akropolis (Oberstadt)  bis zur Basilika des heiligen Dimitrios. Unterwegs besuchen wir zwei kleine Kirchen, von der eine zu einem Mönchsorden gehört. Beeindruckt von der typischen orthodoxen Ausstattung, hat uns das Wetter nicht die gute Laune verdorben. Dann fahren wir weiter nach Vergina und besichtigen die mazedonischen Königsgräber mit dem Grabschatz Philipps II. Anschließend geht es weiter nach Kalambaka, dem frühmittelalterlichen Bischofssitz Stagoi. Dort beziehen wir unser Hotel für die Nacht.

Zum Seitenanfang

Blick von der Akropolis (Oberstadt) auf Thessaloniki. Leider bei Regen
Tag3_Blick_auf_Thessaloniki1.jpg Tag3_Blick_auf_Thessaloniki2
   

Tag3_Geburtstagskind

Happy Birthday!

Beim Mittagessen wurde eine Reise-Teilnehmerin
zu ihrem Geburtstag von unserer
Reiseleiterin Kremasia
mit einem Kuchen überrascht.

 

   
Basilika des heiligen Dimitrios in Thesaloniki  
Tag3_BasilikaDimitriosThessaloniki2.jpg Tag3_BasilikaDimitriosThessaloniki1.jpg
   
Besichtigung der mazedonischen Königsgräber. Grabstätte von Philipp II (Vater von Alexander dem Großen).
Leider war das Fotografieren in der Anlage verboten, daher gibt es nur ein Foro von dem äußeren Grabhügel.
Weiterfahrt nach Kalambaka zum heutigen Hotel.
äußerer Grabhügel mazedonische Königsgräber WeiterfahrtNachKalambaka

Zum Seitenanfang

Tag4

Freitag, 09.10.2015
Heute sind die "im Himmel schwebenden Klöster" unser Ziel. Wir besichtigen die, auf hohen Sandsteinfelsen erbauten, berühmten Meteora-Klöster. Als erstes besichtigen wir das Stefanus-Kloster, ein Frauenkloster in dem die Bewohner nicht Nonnen sondern Mönchinnen genannt werden. Dort erfahren wir viel über Ikonen, Wandmalereien und die orthodoxe Liturgie. Das zweite Ziel ist das Männerkloster Metamorphosis (Verklärung) das größte und wichtigste der Meteorerklöster. Beide Klöster dürfen Frauen nur mit langen Röcken betreten. 
Unser Tagesziel erreichen wir in Delphi und beziehen dort unser Übernachtungshotel.

 

Tag4
 
Tag4 Meteorakloster

Zum Seitenanfang

Zu Mittag kehren wir in eine typisch griechische Taverne bei Mama Katharina ein. Das Essen holen wir uns direkt in der Küche, nachdem wir in alle Töpfe geguckt haben.

 

Tag4_MittagInTaverne.jpg

 

Bevor wir uns auf den langen Weg nach Delphi machen, besuchen wir die Ikonenwerkstatt von Pater Pefkis.

Zum Seitenanfang

Tag4_Ikonenmalerei.jpg

Zum Seitenanfang

Tag5

Samstag, 10.10.2015
Heute besichtigen wir in Delphi das Heiligtum des Apollon mit der Heiligen Straße, dem Tempel, Schatzhäusern, dem Theater und dem Stadion. Anschließend fahren wir zum Kloster des seligen Osius Lukas. Dort besichtigen wir die Klosterkirche, die durch ihre einzigartigen Mosaike besticht. Danach machen wir uns auf den Weg nach Korinth. Dort beziehen wir unser Hotel für die nächsten zwei Nächte.

 

Tag5_Delphi_HeiligtumApollon1.jpg
 
Wir lassen uns von der Stimmung dieses magischen Ortes einfangen.
Tag5_Delphi_HeiligtumApollon2.jpg

 

Im dazugehörigen Museum sehen wir einige Originalfundstücke.
Tag5_Delphi_HeiligtumApollon3.jpg Tag5_Delphi_HeiligtumApollon4.jpg

 

Tag5_Delphi_HeiligtumApollon5.jpg

 

Kloster des seligen Osius Lukas
Tag5_OsiosLukas1.jpg
 
Beeindruckende Mosaike in der Klosterkirche des Osius Lukas. Eins der bedeutensten Beispiele für die Bau- und die Mosaikkunst des 11. Jahrhunderts auf griechischem Boden.
Tag5_OsiosLukas_Mosaik1.jpg Tag5_OsiosLukas_Mosaik2.jpg
 
Tag5_OsiosLukas_Gruppe2b.jpg

Zum Seitenanfang

Tag6 Sonntag, 11.10.2015
Wir fahren von unserem Hotel entlang der Küstenstrasse des Ägäischen Meeres bis nach Epidauros. Dort besichtigen wir die Kuranlage des Heilgottes Asklepios (Aeskulap). Besonders gut erhalten ist  das Theater der Anlage, welches sich durch seine hervorragende Akustik bis hinauf zu den letzten Rängen auszeichnet.
Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg nach Nafplio/ Nauplia. Das kleine Städtchen in der Bucht von Argos besitzt eine maleriche Altstadt. Sowohl die fränkischen, venezianischen und türkischen Besatzer haben ihre Spuren hinterlassen. Der Ort gilt zu Recht als eine der bezaubernsten Städte  Griechenlands.
Zum Abschluss besichtigen wir die Burganlage von Mykene mit dem berühmten Löwentor und den Resten der imposanten Königsgräber.

 

Tag6
 
Tag6_Epidauros2Theater.jpg
 
Tag6_Epidauros3Theater.jpg

Zum Seitenanfang

Wunderschönes Nafplio/ Nauplia
Tag6_Nauplia1 Tag6_Nauplia2 Tag6_Nauplia3

 

Burganlage in Mykene  
Tag6_Mykene_Burg1 Tag6_Mykene_Burg2
   
Tag6_Mykene_Burg3
 
Abkühlung im Meer
6

Zum Seitenanfang

 
 
7 Montag, 12.10.2015 Apg 17,15 ff.; 17,22-31
Unser heutiger Tag startet mit einem Gottesdienst in der archäologischen Stätte von Korinth. Wir sehen die Überreste des antiken Tempels des Apollon. Die Ausgrabungen der altrömischen Stadt mit dem Marktplatz, der Bema (Richtplatz) und den Peirene-Quellen in dieser atemberaubenden Landschaft, führen uns direkt in die Zeit des heiligen Paulus zurück.

 

Apg 17,15 ff.; 17,22-31
>> Danach kam Paulus nach Korinth und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus. Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete mit ihnen; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher. Und er lehrte in der Synagoge an allen Sabbaten und überzeugte Juden und Griechen. Als aber Silas und Timotheus aus Mazedonien kamen, richtete sich Paulus ganz auf die Verkündigung des Wortes und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus ist. Als sie aber widerstrebten und lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach zu ihnen: Euer Blut komme über euer Haupt; ohne Schuld gehe ich von nun an zu den Heiden. Und er machte sich auf von dort und kam in das Haus eines Mannes mit Namen Titius Justus, eines Gottesfürchtigen; dessen Haus war neben der Synagoge. Krispus aber, der Vorsteher der Synagoge, kam zum Glauben an den Herrn mit seinem ganzen Hause, und auch viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen. Es sprach aber der Herr durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt. Er blieb aber dort ein Jahr und sechs Monate und lehrte unter ihnen das Wort Gottes. <<

>> Als aber Gallio Statthalter in Achaja war, empörten sich die Juden einmütig gegen Paulus und führten ihn vor den Richterstuhl und sprachen: Dieser Mensch überredet die Leute, Gott zu dienen dem Gesetz zuwider. Als aber Paulus den Mund auftun wollte, sprach Gallio zu den Juden: Wenn es um einen Frevel oder ein Vergehen ginge, ihr Juden, so würde ich euch anhören, wie es recht ist; weil es aber Fragen sind über Lehre und Namen und das Gesetz bei euch, so seht ihr selber zu; ich gedenke, darüber nicht Richter zu sein. Und er trieb sie weg von dem Richterstuhl. Da ergriffen sie alle Sosthenes, den Vorsteher der Synagoge, und schlugen ihn vor dem Richterstuhl und Gallio kümmerte sich nicht darum. <<

 

Tag7_Korinth_Gottesdienst Tag7_Korinth_2_Ruinen.jpg
   
Tag7_Korinth_3_Ruinen.jpg

 

Unsere Mittagspause verbringen wir an dem 1893 eröffneten
Kanal von Korinth. Dieser 6,34 km lange und  25 Meter breite Kanal, dessen Kalksteinfelsen bis zu 70 Meter in die Höhe ragen, verbindet das Ägäische mit dem Ioinschen Meer.
Tag7_Korinth_4_Kanal.jpg

 

Der Höhepunkt des heutigen Tages ist aber sicher der Besuch des orthodoxen Klosters des heiligen Paulus in der Nähe von Lavrion. Nach einer kurzen Führung durch die Klosterkirche erzählt uns die deutsche Mönchin Theangeli aus dem Klosterleben und beantwortet unsere zahlreichen Fragen. Ihre begeisternden Erzählungen lassen uns spüren, wie tief verwurzelt sie in ihrem Glauben ist. Am Abend erreichen wir unsere letzte Station der Reise - Athen
Tag7_Korinth_5_Pauluskloster_1 Tag7_Korinth_5_Pauluskloster_2.jpg

Zum Seitenanfang

Tag8 Dienstag, 13.10.2015
Unser letzter Tag startet am Akropolis Museum. Das im Juni 2009 eröffnete Museum steht auf Stelzen über einer Ausgrabungsstätte, welche wir durch den gläsernen Boden sehen können.  In einem der schönsten Museen der Welt, können wir die einzelnen Zeitepochen unserer Reise noch einmal in verdichteter Form erleben. Den Höhepunkt bildet  das Obergeschoss, welches der Ausrichtung und der Größe  nach dem Parthenon nachempfunden ist.

 

>> Die aber Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen. Und nachdem sie den Auftrag empfangen hatten, dass Silas und Timotheus so schnell wie möglich zu ihm kommen sollten, kehrten sie zurück. Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, als er die Stadt voller Götzenbilder sah. Und er redete zu den Juden und den Gottesfürchtigen in der Synagoge und täglich auf dem Markt zu denen, die sich einfanden. Einige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? Andere aber: Es sieht so aus, als wolle er fremde Götter verkündigen. Er hatte ihnen nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung verkündigt. Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? Denn du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne wissen, was das ist. Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. << Apg 17,15 ff.

Zum Seitenanfang

Tag8_Athen_Akropolismuseum

 

Danach erklimmen wir die Akropolis.
Unter der brennenden Sonne von Athen reihten wir uns in die große Masse der Touristen ein.
Tag8_Athen_Akropolis2.jpg
 
Tag8_Athen_Akropolis3.jpg
   
Tag8_Athen_Akropolis1.jpg

 

Unterhalb der Akropolis hören wir
aus der Apostelgeschichte am Areopag
die berühmte Rede des Paulus an die Athener.
Tag8_Athen_Aeropag.jpg
   
>> Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. So ging Paulus von ihnen. Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen. << Apg 17,22-31

Zum Seitenanfang

Nach einem Bummel durch die Altstadt fahren wir zu Monsignore Brabeck, dem Leiter der deutschsprachigen, katholischen Gemeinde im Großraum Athen. Im Garten des Gemeindehauses bewirten uns die Frauen der Gemeinde mit Kaffee und Plätzchen. Wir erfahren viel über das Gemeindeleben und die Arbeit des Monsignore Brabeck,  dessen Familienwurzeln bis nach Hemer reichen. Wir verabschieden uns mit einem gemeinsamen Lied und Gebet. 

Tag8_Athen_Brabeck1.jpg
 
Den Abschluss unserer Reise feiern wir in einer echt griechichen Taverne.
Tag8_Athen_Brabeck2.jpg
 
Tag8_Athen_AbschiedsfeierInDerTaverne.jpg

 

Tag9 Mittwoch, 14.10.2015
Heute verabschieden wir uns und fliegen wieder zurück nach Hause!
Die Reise war ein wundervolles und außergewöhnliches Erlebnis und wir freuen uns, dass Sie hier in unserem Reisetagebuch daran teilgenommen haben. Wir hoffen, dass wir Sie auch im nächsten Jahr begeistern können. Dann geht die Pilgerreise ins Heilige Land, nach Israel!

 

Wir nehmen mit dem "Irischen Segensgruß" Abschied von unserer Reiseleiterin Kremasia. Danach checken wir uns ein und machen uns auf den Weg zurück nach Hemer. Über WhatsApp sind wir mit Fotos aus dem verschneiten Hemer versorgt worden und sind daher nicht wirklich über den Temeperaturschock überrascht.
Tag9_Abschied_von_Kremasia.jpg

 

Reisetagebuch von Kerstin Böckelmann für den Pastoralverbund Hemer, Oktober 2015

 

 

Reiseerinnerung für zu Hause

 
Spinatpastete.jpg
   

Spinatpastete

Köstliche Spinatpaste gab es bei fast jedem griechischen Buffet während unserer Fahrt. Unsere Reiseleiterin Kremasia verriet uns das Rezept und wir möchten es Ihnen nicht vorenthalten.
   
Zutaten
Blätterteig
(TK, frisch oder selbstgemacht s.u.)

Für die Füllung
700 g Spinat
5 Schalotten, klein geschnitten
2 Stangen Lauch (Porree), klein geschnitten
1 Bund Dill, fein gehackt
400 g Feta, zerbröckelt
1 Ei
1 EL Salz
Olivenöl
Zubereitung
Den Spinat waschen und gut abtropfen lassen; ggf das überschüssige Wasser mit den Händen ausdrücken, in eine große Schüssel legen und mit den Fingern etwas "zerpflücken". Den Lauch, die Schalotten, den Dill, das Ei und das Salz hinzufügen und gut vermischen. Zum Schluss den Feta hinzufügen und vermischen. Den Blätterteig auf einem Backblech auslegen und mit etwas Olivenöl bestreichen. Die Füllung darauf legen - nicht ganz bis zum Rand, denn dieser wird zum Schluss ein wenig zusammen gerollt. Auf die Füllung Blätterteig legen, mit Olivenöl bestreichen und etwas Wasser darüber träufeln. Den Blätterteig an den Rändern zusammendrücken und etwas einrollen, damit die Füllung nicht ausläuft. Das Blech in den Backofen schieben und auf 175°C etwa 40 - 50 Minuten backen bis der Blätterteig goldbraun ist.
 
Falls jemand den Blätterteig selber machen möchte - der Unterschied im Geschmack ist enorm!
   

Zutaten
500 g Mehl
3 EL Olivenöl
1 Ei
3 EL Milch
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Weißweinessig
etwas Salz
100 ml warmes Wasser
3 EL Olivenöl

Vorgehensweise
Das Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe für 5 Minuten darin auflösen lassen. In eine andere, große Schüssel das Mehl geben, ein Loch in die Mitte machen und das Ei und das Olivenöl hinein geben. Dann vorsichtig vermischen und beginnen zu kneten. Nach und nach die anderen Zutaten dazu geben und verkneten. Mit dem Knethaken der Rührmaschine für 10 Min. kneten und dann eine Stunde ruhen lassen.
In zwei gleichgroße Stücke teilen, auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ausrollen und zwei große Blätter ausschneiden.
 

Viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Zum Seitenanfang

Im Jahr 2016 waren im heiligen Land Israel unterwegs. Wir besuchten unter anderem den Berg der Bergpredigt, Kafarnaum, den See Genezareth, Jerusalem, den Ölberg, die Grabeskirche, die Klagemauer, Betlehem und vieles, vieles mehr.
Mit einem Klick auf des Bild links gelangen Sie in das Reisetagebuch der Israelreise.
Viel Spaß beim Lesen und Anschauen der schönen Fotos!
Koffer_Israel

 

Für 2017 ist eine weitere Pilgerreise in die ewige Stadt Rom geplant. Wir besuchen dort u.a.die Katakomben, das Kloster Tre Fontane, das Kolosseum, das Forum Romanum, das Kapitol, die Kirche St. Clemente, das Pantheon, den Trevi-Brunnen, die Spanischen Treppe, den Petersplatz, den Vatikan, die Sixtinische Kapelle, die Peterskirche, St. Maria Maggiore, St. Pietro in Vincoli, die berühmte Moses-Statue von die Michelangelo und vieles mehr
ggf. findet eine Audienz bei Papst Franziskus statt (Angaben ohne Gewähr)
Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort im Pfarrbüro möglich.

 

Zum Seitenanfang