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Pfarrer Seite
 

Pfarrer i. R. Günter Seite ist tot.

 

Der Pastoralverbund Hemer trauert um den Geistl. Rat Pfarrer i.R. Günter Seite

Am vergangenen Donnerstag, dem 26. September 2019, ist Pfarrer Günter Seite im gesegneten Alter von 95 Jahren verstorben.

Günter Seite wurde am 25. Januar 1924 in Iserlohn geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er von 1938-41 eine kaufmännische Lehre.
1950 bestand er am Märkischen Gymnasium das Abitur.
Er entschied sich, Priester zu werden, studierte Theologie und Philosophie. Der Priesterweihe am 26. Mai 1955 folgten Vikarsjahre in Ense-Bremen (St. Lambertus), Menden (St. Vincenz), Arnsberg (Liebfrauen). Von 1969 bis 1993 war Günter Seite Pfarrer in St. Bonifatius Sundwig.

Mit Beginn des Ruhestandes zog Pfarrer Seite in seine Heimatstadt Iserlohn zurück und war dort bis 2002 Subsidiar.
1996 ernannte ihn der Erzbischof zum Geistlichen Rat.
Im Mai 2015 wurde Pfarrer Seite die Gnade zuteil, das Diamantene Priesterjubiläum feiern zu dürfen.

 

Pfarrer Seite zeichnete sich durch seine menschliche und humorvolle Art aus. Dadurch erwarb er sich bei sehr vielen Menschen große Wertschätzung.

Möge die Hoffnung auf die Auferstehung in Jesus Christus, die das Priesterleben Günter Seites geprägt hat, für ihn nun in Erfüllung gehen, und möge er all jene wiedersehen, die vor ihm zum Herrn gelangt sind.

Das Requiem ist am Samstag, den 05. Oktober, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Aloysius (Hohler Weg 44, 58636 Iserlohn). Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung in den Räumen der Filialkirche St. Josef (Friedrich-Kaiser-Str. 28, 58638 Iserlohner-Heide).
Die Beisetzung der Urne erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis.

   

Rückblick

Quelle: IKZ-online
Das beschämendste Kapitel deutscher Geschichte prägte sein Leben

Der langjährige unter anderem in der Iserlohner Heide aktive Pfarrer Günter Seite ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 95 Jahren verstorben.

Als „Halbjude“ entrechtet und diskriminiert

Günter Alexander Seite wurde am 25. Januar 1924 in Iserlohn geboren. Prägend für sein ganzes Leben war und blieb das traurigste und beschämendste Kapitel der deutschen Geschichte.

Durch die Nürnberger Rassegesetze vom 15. September 1935 wurde auch Günter Seite als so genannter „Halbjude“ weitgehend entrechtet und diskriminiert. Angehörige seiner Familie wurden in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz ermordet. In seinem Tagebuch stellte Günter Seite dankbar fest, dass er durch eine glückliche Fügung nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs und der Verfolgung seine allerengste Familie in Iserlohn wieder antreffen konnte.

Er notierte: „Das Wiedersehen mit meinen Angehörigen wird mir unvergesslich bleiben. Wir waren wieder freie Menschen.“

   

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