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400J_HausHemer
25.01.14

FotoPresse

 
Hemer. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der voll besetzten Kirche St. Peter und Paul und einem kurzweiligen Festabend haben am Samstag,den 25.01.1014 die Feierlichkeiten zum 400-jährigen Bestehen von Haus Hemer einen würdigen Anfang genommen. Nicht nur viele Gemeindemitglieder, sondern auch eine Reihe von Ehrengästen, darunter Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Michael Esken, erlebten im großen Saal knapp zwei Stunden ohne ausschweifende Reden, aber mit Beiträgen voller Witz und Informationen, mit historischen Fakten, Dönekes und viel Musik. Ein Abend durch den Michaela Rensing - die WDR-2-Radiostimme aus der Nachbarschaft von Haus Hemer - führte.
Eines wurde deutlich: Das geschichtsträchtige Herrenhaus in der Geitbecke, weckt Erinnerungen, fast jeder Bürger und jede Bürgerin verbindet persönliche Erlebnisse und Emotionen mit diesem „Haus für alle Hemeraner“, wie es Michaela Rensing eingangs formulierte. Für Michael Esken ist es die Stätte, in der er vor gut zehn Jahren offiziell ins Amt des Bürgermeister eingeführt wurde, für Thomas Gemke ein Beispiel des einmaligen Flairs, das solch alte Gebäude im Gegensatz von modernen Zweckbauten ausstrahlen.
Hans Heithorst - als geschäftsführender Kirchenvorstand solange Hausherr, bis am 1. Juni mit Martin Assauer der neue Pfarrer an St. Peter und Paul sein Amt antreten wird - schilderte, wie im Jahr 1957 der langgehegte Wunsch der Kirchengemeinde in Erfüllung ging, als es gelang, Haus Hemer der damaligen Besitzer-Familie Löbbecke abzukaufen, nachdem in intensiven Verhandlungen der geforderte Kaufpreis von einer halben Million Mark für Gebäude und 39.000 Quadratmeter Grund auf 230.000 Mark heruntergehandelt worden war. Heithorst kündigte an, dass demnächst eine Entscheidung über die Sanierung der baufälligen Remise und künftige Nutzungskonzepte ansteht. Möglich sei zum Beispiel die Einrichtung eines Seniorenheimes oder auch eines Pfarrzentrums für alle katholischen Gemeinden Hemers.
Tief in die Historie des 1614 vom damaligen Drosten des Grafen von Burg Altena, Dietrich Ovelacker, erbauten Hauses tauchten Hermann-Josef Geismann und Hans Hermann Stopsack im gemeinsamen Gespräch mit Michaela Rensing ein. Die beiden Experten waren dabei in Detailfragen durchaus nicht immer einer Meinung und lieferten sich über Jahreszahlen oder Baustile einen launigen „Historikerstreit“, der exemplarisch demonstrierte, wie spannend und lebendig das Erforschen auch ferner Vergangenheit sein kann.
Paul Stehle, der 1943 als dreijähriger Steppke mit einer aus Dortmund stammenden Familie nach Hemer gezogen war und auf dem ungeheizten Dachboden von Haus Hemer ein Zuhause fand, erzählte von jenen aus der Rückschau glücklichen Jahren seiner Kindheit, wie er mit anderen Kindern in einem geschobenen, ausgeschlachteten Opel P4 auf dem Hof gespielt hatte. Im April 1945 fuhren amerikanische Panzer auf den Hof, von denen einer nach kurzem Zögern den Opel überrollte bis er „völlig platt“ war. „Wir haben aus Wut mit Steinen auf die Panzer geworfen“, so Paul Stehle. Die Amerikaner warfen zurück - mit Schokolade und Früchten. Paul Stehle: „Damals haben wir gelernt, wie man eine Apfelsine oder eine Banane isst.“
Nach dem Kauf durch die Kirchengemeinde wurde Haus Hemer bis 1980 als ein von Ordensschwestern geleitetes Kinderheim genutzt. Und heute sind dort die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Peter und Paul zu Hause, die dem Haus am Samstag mit zwei Liedern gratulierten. Dem Saal als Konzertsaal und Kulturstätte erwies das Ensemble des Projektes „Musical and more“ der Städtischen Musikschule Reminiszenz, für ihre Lieder und Songs - unter anderem aus „Sister Act“ und „Phantom der Oper“ - erhielten sie begeisterten Beifall.
Reinhard Köster, IKZ Hemer
 
Auftaktveranstaltung im Haus Hemer
„400 Jahre zu Haus in Hemer“, so lautet das Motto, unter dem wir in diesem Jahr das 400jährige Bestehen des Haus Hemer in der heutigen Form feiern. Wir haben den Weihetag unserer Pfarrkirche genutzt und die jährliche Pfarrversammlung als Auftaktveranstaltung begangen. Zu Beginn der Feier stand wie immer ein feierlicher Gottesdienst...

 

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Feierlicher Einzug in die Pfarrkirche St. Peter und Paul

 

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... in dem in diesem Jahr die neuen Messdiener, die schon seit November letzten Jahres ihren Dienst tun, offiziell der Gemeinde vorgestellt wurden.
     
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Die Schola untermalte das Hochamt.
     
Danach ging die Feier im Saal von Haus Hemer weiter.
Stehen sonst die Belange der Gemeinde im Vordergrund, war es in diesem Jahr die Jubiläumsfeier. Etwas Geschichtliches sollte es sein, was bei einem Geburtstag nahe liegt. Aber auch Kulturelles sollte nicht zu kurz kommen. Es sollte kurzweilig und spannend sein:
Und so haben wir Gäste eingeladen, die etwas über das Haus zu sagen hatten.
     
Rensing   Frau Michaela Rensing führte durch den Abend. Ihre Moderation verband die verschiedenen Beiträge zu einem runden Ganzen.
     
Die Kindergartenkinder begannen mit einem Lied, dessen Text speziell für diesen Tag gedichtet wurde.
     
HausHemerKiGaLied_1
     
Im Anschluss kamen Grußworte aus der Politik: Bürgermeister Michael Esken und Landrat Peter Gemke gratulierten herzlich und überbrachten Geburtstagsgeschenke.
Herr Heithorst als geschäftsführender KV-Vorsitzender erzählte zur Zukunft der Kirche im Pastoralverbund und zu den Anfängen des Haus Hemer als Gemeindezentrum.
 
HHPolitik
 
Herr Geismann und Herr Stopsack, beide Experten für Hemeraner Geschichte, konnten zur Bauzeit des Hauses Interessantes berichten. So sieht man dem Haus heute kaum noch an, dass es ursprünglich von einem Wassergraben umgeben war und eine Zugbrücke den Eingang zum heutigen Kindergarten bildete. Herr Stehle konnte aus eigener Anschauung erzählen wie es war, nach dem Krieg als Kind im Haus Hemer, das damals durch Wände in Wohnungen unterteilt war, zu wohnen. Er erinnerte sich an ein ausgeschlachtetes Auto, das für die Kinder ein beliebtes Spielzeug war und das dann von den anrollenden Amerikanern zerstört wurde. Als daraufhin die Kinder die amerikanischen Panzer mit Steinen bewarfen, eröffneten diese ihrerseits das Feuer: Mit Apfelsinen, Bananen und Schokolade!

 

Stehle Stoppsack_HansHermann Lachen
 
Musikalisch wurde die Veranstaltung durch die Sängerinnen und Sänger des Musicalworkshops der Musikschule begleitet. Passend zu den einzelnen Stationen des Hauses waren die Lieder abgestimmt: Zum Beispiel zum Thema „Kinderheim“ kam ein Stück aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“,
     
MusikalischeDarbietungen
 
zu den 150 Jahren als Zisterzienserinnenkloster zwei Lieder aus „Sister Act.

 

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Der Abend schloss mit dem Hinweis auf die noch folgenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.
Wir hoffen auch weiterhin auf rege Teilnahme und zufriedene Gäste.

 

Haus Hemer

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